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Eine beliebte Theorie zu der Frage, wie die Alliierten sicherstellen konnten, dass der Krieg zu ihren Gunsten ausgeht, sagt nichts über den Protonen-Collider oder die Chronosphäre oder über jegliche weiteren Hightech-Vorteile, die die Alliierten im Verlauf des Konfliktes einsetzten, aus. Nein, die Theorie besagt vielmehr, dass die furchtlosen Luftstreitkräfte den größten Anteil am Erfolg tragen. Sobald sie die Kontrolle über einen umkämpften Luftraum gewinnen konnten, waren die gegnerischen Truppen abgeschnitten und von ihrer Unterstützung getrennt – so konnten die Alliierten Unterstützungstruppen und benötigtes Material abwerfen. Von diesem Moment an war der Sieg stets nur noch eine Frage der Zeit. Des Weiteren haben die Piloten der Bomber der Vindicator-Klasse die höchste bestätigte Tötungsrate von allen alliierten Militärdivisionen erzielen können. Demnach war die Leistung der alliierten Luftkräfte nach dem Ende des Krieges kein Thema zum streiten. Dennoch entwickelte FutureTech heimlich ein weiteres Flugzeugmodell, welches eine neue Ära der Luftunterstützung versprach. Dieses Flugzeug ist das FTAC-X2, besser bekannt als Harbinger-Gunship. Die fortschrittlichen Sensoren und Waffen des Harbingers erlauben es dem Flugzeug große Flächen zu sichern und zu halten, ebenso wie Bodentruppen durch schweres Feuer zu unterstützen. Dabei stellt es selbst den schweren Century-Bomber der Alliierten in den Schatten.
Der Harbinger ist wahrhaftig eine fliegende Festung und bis zu den Zähnen mit nichts geringerem als der ultimativen Waffe der Alliierten bewaffnet: dem Protonen-Collider. Obwohl die Technologie, die im Protonen-Collider benutzt wird, streng geheim gehalten wird, haben sich die höchsten alliierten Blechbläser (dirigiert vom Präsidenten der Europäischen Union Rupert Thornley) dazu entschieden, dieses Geheimnis mit dem FutureTech-Unternehmen zu teilen, um so in den Genuss der angebotenen Dienste zu kommen und vor allem den Bau des Harbingers zu ermöglichen. Bereits zuvor hatte das FutureTech-Team einen theoretischen Entwurf eines massiven Gebläsetriebwerk-Jets, dessen Flugfähigkeit in der Tat nur noch von einer on-board Collider-Zelle abhing - eine, die „klein“ genug war um in so einem gigantischen Flugzeug Platz zu finden. Gerüchten zufolge gingen die Alliierten die Partnerschaft nur ein, weil FutureTech kurz davor stand, den Protonen-Collider zu entschlüsseln, so dass sie Partner des Unternehmens sein konnten, das kurze Zeit später den Prototypen des Harbinger-Gunships fertigstellen würde. Das Serienmodell des Gunships ist nicht mit mit einer, sondern mit zwei steuerbord montierten 120 mm-Collider-Geschützen ausgestattet – wobei jedes über die Schlagkraft einer in etwa gleich großen Haubitze verfügt. Aufgrund der Ladezelle, die die Collider-Geschütze mit Munition versorgt und außerdem die vier redundanten Gebläsetriebwerke antreibt, kann dieses Ding für Tage in der Luft bleiben.
Im Gegensatz zu anderen Flugzeugen aus dem alliierten Arsenal verfügt der Harbinger über kein VTOL (vertikales abheben und landen), so dass er kontinuierlich in Bewegung bleiben muss, während er nach einem Ziel sucht. In Verbindung mit seiner enormen Größe bedeutet dies, dass er nicht auf einem normalen alliierten Flugfeld landen kann. Glücklicherweise hat FutureTech den Harbinger aber mit einem Selbstdiagnose- und Reperatursystem ausgestattet, so dass die Unfähigkeit im Kampfgebiet landen zu können ausgeglichen wird. Während dessen ermöglichen eine Vielzahl von Sensoren und Kommunikationseinrichtungen es der Besatzung des Harbingers, stets die terrestrischen Ziele erfasst zu behalten. Ferner, als Ausgleich für die Ungenauigkeit der Collider-Geschütze, verfügt der Harbinger über ein an der Front montiertes 25 mm-Kettengeschütz, welches an ein Zielsystem gebunden ist, welches die Augenbewegung des bedienenden Schützen analysiert. Diese extrem akkuraten Waffen können leicht und schnell gepanzerte Bodenziele zerlegen, ohne bedeutenden Schaden in der Umgebung anzurichten. Alle Waffen des Harbingers sind jedoch gen Boden gerichtet. Gegnerische Abfangjäger können dem Harbinger also einige Probleme bereiten, wobei die Panzerung des Flugzeuges bereits demonstrierte, dass ihr selbst die Raketen von sowjetischen MiG-Jägern kaum einen Kratzer zufügen. Die Besatzung der Harbinger-Gunships wird einzeln von FutureTech aus dem Pool der eigenen, privaten Flugschule ausgewählt. Es handelt sich dabei um Männer, die selbst unter Beschuss cool bleiben und über die weiteren seltenen Eigenschaften verfügen, die FutureTech strikt von jedem Mitglied seines Teams erwartet. Ursprünglich waren die alliierten Offiziellen in aller Öffentlichkeit empört über die Möglichkeit, dass ihre am besten trainierten Männer vielleicht nicht qualifiziert genug für den Einsatz in einem Harbinger sein könnten. Präsident Thornley hat jedoch schnell selbst dafür gesorgt, dass das Thema öffentlich nicht weiter diskutiert wird, indem er bei dieser Frage nachgab. Sowohl die Alliierten, als auch FutureTech bestreiten seit dem, dass es weiterhin Spannungen zwischen den Besatzungen der Harbinger und den alliierten Piloten gäbe. Die alliierten Piloten sind jedoch laut eines Piloten, der anonym bleiben möchte, dennoch der Meinung, dass die Harbinger-Crews ein „Pack von Geiern ist, welches auf der Suche nach Blut in den Lüften kreist“. In jedem Fall haben beide Seiten erkannt, dass der Harbinger nicht erfolgreich sein kann, wenn er nicht von alliierten Fliegern eskortiert wird, so dass die Männer auf beiden Seiten routiniert und vertrauensvoll ihre Leben in die Hände der anderen geben müssen – selbst in den heutigen Missionen nach dem Krieg.
Mitteilungen vom Schlachtfeld: • Die Collider-Geschütze -- Die Kraft des Protonen-Colliders nutzend, kann das Collider-Geschütz gepanzerte gegnerische Verbände und Gebäude dezimieren. Der erste Schuss des Collider-Geschütz ist fast immer ein Treffer, wobei anschließende Schüsse hin und wieder aufgrund von Überhitzung und dem Rückstoß etwas streuen. Die auf einen Einschlag folgende Explosion macht eine hohe Präzision jedoch eher unwichtig (und unmöglich). |
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